Unser Leitbild

GLOBAL DENKEN – LOKAL HANDELN

2019 – Wie wollen wir in Zukunft leben? Auf diesem Planeten, in der sogenannten westlichen Welt, in Europa, Deutschland, NRW, Iserlohn und Drüpplingsen?

Dies ist die Leitfrage, die sich seit den Anfangstagen unserer Initiative vor etwa 10 Jahren immer wieder stellte.

Eine nachhaltige, eine tolerante, gesunde & friedliche Zukunft ist aus unserer Perspektive nur dann möglich wenn wir bereit sind zuzuhören und über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Es ist nötig kritische Selbstbetrachtung zu üben, Fehler einzuräumen und Verantwortung zu übernehmen.

Es ist nötig Veränderung nicht nur zu diskutieren sondern beherzt umzusetzen, auch – und vor allem – hier in Drüpplingsen, Iserlohn, NRW, etc.

WIr glauben an eine mögliche positive Zukunft. Aber wir brauchen die kritische Auseinandersetzung mit dem Status Quo. Dinge können nicht weitergehen wie bisher. Es muss sich einiges ändern. Politik ist hier gefordert Meinungen zuzulassen, die einem alten etablierten Weltbild nicht mehr zu entsprechen scheinen.

Um Demokratie, zukünftige Generationen und den Frieden in der Welt zu schützen heißt es sich in Zukunft von alten Modellen zu verabschieden und ganz neuen Konstrukten Platz zu machen, die Resilienz sichern und Perspektive schaffen können.

Können wir ohne gesunde Umwelt, ohne gesundes Klima, ohne Klimagerechtigkeit und ohne gerecht verteilten Wohlstand überleben?

Wir denken nein!

Dabei speist sich unser Leitbild ausdrücklich nicht aus parteipolitischen oder religiösen Dogmen und Modellen.

Es ist einfach Zeit die Dinge beim Namen zu nennen.

Turbokapitalismus mit seiner Ausrichtung auf aggressive Gewinnmaximierung und ein Wirtschaftswachstum in einem endlichen planetaren Rahmen gegen jeden gesunden Verstand zerstören unsere Lebensgrundlagen. Egal ob in Washington, Moskau, Peking, Nigeria oder eben in Iserlohn.

Wie gehen wir diese Mammutaufgabe an? Wie kann schönes, lebenswertes Leben noch aussehen? Ist dazu der SUV, das Riesenhaus und der jährliche Urlaub im exotischen Tropenparadies wirklich notwendig?

Wir gehen noch einen Schritt weiter. Haben wir das Recht so zu konsumieren? Ist diese Haltung nicht egoistisch und anti-sozial?

Und woher kommt eigentlich unser „Wohlstand“ (Mancheiner würde diesen Luxus nennen!)? Sind wir nur so gut gestellt, weil wir – einer kollektiven Märchenerzählung glaubend – als Deutsche so fleissig sind? Oder kann man vielmehr annehmen, dass wir durch geopolitisch strategische Wichtigkeit bestimmte Previlegien genossen nach dem 2. Weltkrieg und uns durch Gewalt (Herero in Namibia) und hartes Taktieren Vorteile und Rohstoffe in aller Welt aneigneten?

Ist eine friedliche Welt – eine Perspektive für unsere Kinder möglich – wenn wir nicht Bereitschaft zeigen uns mit unseren Verfehlungen der Vergangenheit auseinanderzusetzen und das Leid anerkennen, das wir in vielfältiger Form über die Welt gebracht haben?

Ist unsere Hilfe eigentlich Hilfe? Im philosophischen Sinne ist es keine Hilfe jemandem einen Krumen hinzuschmeißen, dem man zuvor das ganze Brot genommen hat. Und im unmittelbaren, realpolitischen Sinne ist es auch keine Hilfe einem sogenannten Entwicklungsland einen Doller Entwicklungshilfe zu „schenken“, um schließlich auf 8 Dollar für jeden Dollar zu spekulieren, die durch kommende Geschäfte (billiger Zugang zu Rohstoffen, etc.) wieder reinkommen sollen (ehemaliger Entwicklingshilfe Minister Dirk Niebel).

Auf welcher Basis muss Frieden und Klimaschutz verhandelt werden? Ist diese Basis in unseren Gesellschaften eigentlich vorhanden?

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