Permagarten

Ein Permagarten ist im Grundsatz wohl einer der ertragreichsten und gesündesten Formen ökologischer Landwirtschaft.

Auf allen Ebenen werden Bodengewächse, Stauden, Beerenbüsche und Obstbäume miteinander angepflanzt. Über die Zeit erkennt man mehr und mehr passende Symbiosen, Nützlinge, funktionierende Gemeinschaften und kann auf synthetischen Dünger, Herbizide, Fungizide und Pestizide vollständig verzichten. Der Humus baut sich wieder auf, der Boden wird zu einem gesunden Ökosystem und überall spriesst und grünt das Leben und die Lebensmittel. In der Weiterentwicklung und größeren Dimension eines solchen Ansatzes sprechen Fachleute auch vonsogenannten Food Forests, Wäldern, die Ernährun sichern, da überall Lebensmittel für Mensch und Tier gedeihen. Diese Wälder sind nicht maschinell zu bewirtschaften, aber dafür im besten Falle ertragreich wie kaum eine andere (Bsp: https://www.wildhomesteading.com/food-forest/) Form der Landwirtschaft.

Permagärten sind so einerseits Daseinsvorsorge als auch gleichzeitig gelebter Klimaschutz. Ein nachhaltiges landwirtschaftliches Konzept für Länder wie Deutschland müsste in Zeiten wie diesen daher zwingend große Flächen von Intensivlandwirtschaft mit Monokulturen, bodenauslaugenden Pestizideinsätzen, Grundwasserverunreinigungen, Nitratbelastung für fließende Gewässer, etc. auf eine derartige Nutzung bödenschonender, artenreicher, resilienter und klimaschützender Bewirtschaftung umstellen und für diese Art der Lebensmittelproduktion entsprechende Rahmenbedingungen schaffen.

Die KuN Mitstreiter Peter und Susanna haben hier federführend dieses Projekt unter ihre Fittiche genommen und den Garten zum Erblühen gebracht. Im Sommer gibt es regelmäßig die Möglichkeit für Interessierte sich zu Führungen durch den Garten anzumelden (kultur.und.natur@gmx.de)

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